Wir, die U14, sind mit unseren tollen Trainerinnen Christine Braun und Lena Jaekel vom 25.-29.03. 2018 ins Trainingslager nach Mosbach gefahren

Nachdem wir unsere Zimmer in der Jugendherberge Mutschler’s Mühle bezogen hatten, sind wir zum ersten Training auf den benachbarten Sportplatz gegangen. Als dieses vorbei war, gingen wir zum Duschen auf die Zimmer, da um 18 Uhr das Abendessen folgte. Gestärkt hatten wir dann eine Pause, bevor um 20 Uhr der erste lustige Spieleabend begann, der um viertel vor 10 endete. Danach gingen wir auf unsere Zimmer, um uns bettfertig zu machen, denn um 22 Uhr war Nachtruhe.

Wie jeden Morgen haben wir um 8 Uhr gefrühstückt und sind dann zur ersten Trainingseinheit des Tages auf den Sportplatz gelaufen. Das zweite Training folgte nach dem Mittagessen und einer zweieinhalbstündigen Mittagspause. In insgesamt 8 Trainingseinheiten trainierten wir sowohl technische Disziplinen wie Speer, Hürde, Ballwurf, Hoch- und Weitsprung als auch Sprint, Stabi und Koordination.

Am 29.03. hatten wir schließlich nach dem letzten Training und dem Mittagessen noch kurz Zeit, um Erinnerungsfotos zu schießen, bevor unsere Eltern kamen und wir, schrecklich müde und mit Muskelkater, nach Hause fuhren.

Anna Berner, Smilla von Duhn, Anna Haid und Sarah Meiser

Wenn die besten Leichtathleten aus der ganzen Welt zusammenkommen, verspricht dies spannende Wettkämpfe und beeindruckende Leistungen. So auch bei der diesjährigen Hallenweltmeisterschaft in Birmingham vom 01.-04. März.

Mit dabei unter diesen Top-Sportlern war auch die Weitspringerin Malaika Mihambo. Mit einer persönlichen Hallenbestweite von 6,72m und dem Deutschen Hallenmeistertitel im Gepäck ging die Oftersheimerin motiviert und fokussiert an den Start. In ihren ersten Versuchen konnte Malaika leider noch nicht ihr gesamtes Potential ausschöpfen. Doch im dritten Durchgang sicherte sie sich mit 6,55m einen Platz unter den besten acht und somit noch mindestens zwei weitere Versuche. Im 4. passte der Anlauf leider nicht optimal, sodass sie am Brett übertrat. Nun sammelte Malaika nochmals all ihre Power und steigerte sich auf tolle 6,64m. Leider reichte diese Weite nicht für einen Platz unter den besten vier Springerinnen, was ihr einen finalen letzten Versuch eingebracht hätte. Somit ging der Sieg an diesem Tag an die Serbin Ivana Spanovic mit 6,96m vor der Amerikanerin Brittney Reese und der Deutschen Sosthene Moguenara. Dennoch darf sich die 24-Jährige bei ihren ersten internationalen Hallenmeisterschaften über Platz 5 freuen und diesen Erfolg als Ansporn und Motivation für die Sommersaison und das große Ziel Heim-EM in Berlin ansehen.

Der TSV Oftersheim gratuliert seiner Athletin herzlichst zu ihrer hervorragenden Leistung!

Maike Braun

Es sollte ein goldener Sonntag für die Weitspringerin Malaika Mihambo werden, an welchem sich ihr Traum vom ersten Hallenmeistertitel seit ihrer Zeit in der Jugend verwirklichte. Nach mehreren Wettkämpfen bei Meetings in ganz Deutschland und einer Erkältung war die Mission Titelgewinn im Vorhinein alles andere als erfolgreich vorherzusagen. Doch gleich in ihrem ersten Versuch (6,52m) setzte Malaika sich an die Spitze der stark besetzten Weitsprungkonkurrenz und zeigte somit: Heute ist ein guter Sprungtag! Dies bewies sie auch in den Folgesprüngen, die trotz geringer gemessener Weiten dennoch deutlich weiter hätten gehen können, wenn sie das Brett richtig getroffen hätte. So kam es, dass sich ihre Konkurrentinnen an der von Malaika im 1. Versuch aufgestellten Weite bis zum Schluss die Zähne ausbissen und nicht an der Oftersheimerin vorbeiziehen konnten. Daher gebührte ihr der letzte Sprung des Tages und diesen wusste die 24-Jährige auch zu nutzen. Trotz eines Absprungs, bei welchem sie fast das gesamte Brett verschenkte, segelte sie auf starke 6,68m und bewies eindrucksvoll ihre momentane Form. Somit gewann Malaika mit einem deutlichen Abstand von 20cm vor den anderen Springerinnen die Goldmedaille und darf mit dieser tollen Leistung auf einen Startplatz bei der Anfang März stattfindenden Hallen-WM hoffen.

Maike Braun

Es war schon ein bisschen aberwitzig – da wurde Malaika Mihambo bei den deutschen Hallenmeisterschaften mit 6,68 Metern Meisterin, liegt in der aktuellen Hallenweltbestenliste mit 6,72 Metern auf Platz 4 – aber eine Nominierung für die Hallenweltmeisterschaften blieb bis Dienstag zunächst aus. Der Blick in die Nominierungsrichtlinien zeigt, warum: da der Zeitraum für die Normerfüllung bereits ab 1.1.2017 begann, beinhaltet er zwei Mal die Leistungen aus der Hallen- und einmal aus der Freiluftsaison. Daher wurde die Norm mit 6,76 Metern extrem hoch gesetzt. Insgesamt dürfen bei der Hallen-WM nur 16 Springerinnen im Weitsprung starten (zwei pro Nation), da es nur ein Finale und keine Qualifikation wie sonst gibt. Weil diese ambitionierte Norm bis zum Stichtag zu wenig Springerinnen erfüllt hatten, wurden die restlichen Plätze erst später nach einem Rankingverfahren vergeben. Dabei wurden nun weitere Athletinnen ohne Norm nach dem Stand der aktuellen Weltrangliste eingeladen, bis alle 16 Plätze vergeben waren.

So dauerte es einen Tag länger, bis die Olympiavierte zusammen mit ihrem Heimtrainer die Nachricht der Nominierung bekam. Das freute auch den Trainer: „Der Start bei der Hallen-WM war das erklärte Ziel. Das Jahr 2017 war für Malaika nicht einfach. Sie war zuhause von einer Treppenstufe abgerutscht und hat sich dabei einen kleinen Knochen im Fuß schwer lädiert. Daher fiel praktisch die komplette letzte Winter- und Sommersaison aus. Es wäre hart gewesen, deswegen nun auch 2018 nicht in Birmingham starten zu können. Früh wieder internationale Wettkampferfahrung sammeln zu können, ist gerade nach so einer langen Pause sehr wichtig, insbesondere für die im Sommer in Berlin stattfindenden Europameisterschaften.“

Start in Birmingham ist für Malaika am Sonntag, den 4. März, um 15:27 Uhr in Birmingham, also 16:27 Uhr „Oftersheimzeit“.

https://www.leichtathletik.de/news/news/detail/klosterhalfen-und-pinto-fuehren-deutsches-hallen-wm-team-an/

https://www.leichtathletik.de/news/news/detail/flash-news-des-tages-d90e7b6dde/

 

Am vergangenen Wochenende fanden in der Mannheimer Leichtathletikhalle die Badischen Meisterschaften der Altersklassen U20, U18 und U16 statt. Bei diesen Titelkämpfen schickte die LG Kurpfalz am ersten Tag zwei Athletinnen ins Rennen. Anne Braun startete über die 60m Hürden, eine sehr schnelle Disziplin in der Halle. Im Vorlauf schoss die 17-Jährige aus dem Startblock und kam nur knapp hinter den beiden Favoritinnen als Dritte ins Ziel. Im Finale glich der Zieleinlauf dem des Vorlaufs, sodass Anne in 9,52sek Bronze gewann. Später standen für sie noch die 400m an. Dank einem taktisch klugen Rennens gewann die Oftersheimerin über diese Distanz souverän den Meistertitel in einer neuen persönlichen Bestzeit von 59,10sek. Die ein Jahr jüngere Clara Wollschläger bestritt ebenfalls die 400m. Nach einer zweiwöchigen Trainingspause gelang es ihr dennoch, ihr Schnelligkeit auf die Bahn zu bringen und so schrammte mit dem 4.Platz (61,13sek) nur hauchdünn am Podest vorbei.

Am Folgetag bewiesen die Mädchen der U16 ihr Können. Über die 60m rannten die beiden 14-jährigen Sophie Knapp (8,48sek) und Greta Ziegler (8,50sek) in das Finale und belegten hier die Plätz 4 und 5. Ebenfalls vierte wurde Greta auch über die 800m, wobei ihr mit 2:35,33min lediglich eine halbe Sekunde auf den Bronzerang fehlte. Sophie schaffte im Weitsprung im wahrsten Sinne des Wortes den Sprung nach ganz oben auf das Podest. Ihre Siegesweite von 4,93m konnte die für den TSV Oftersheim startende Nachwuchsathletin sogar gleich zweimal hintereinander springen. Die ein Jahr ältere Maike Deckert sicherte sich im Kugelstoßen mit einer Weite von 9,41m Rang 6 sowie einen 4. Platz im Diskus (23,70m). In der abschließenden 3x100m Staffel überzeugten die Mädels erneut mit schnellen Beinen und durften sich im Ziel über eine tolle Zeit (39,67sek) und den 4. Rang freuen.

Maike BraunAnne Braun bei den 60m Hürden