Die U12 und U14 fuhren am Sonntag, den 14. April nach Mosbach in die Jugendherberge „Mutschlers Mühle“.

Mit unseren Trainern Christine Braun, Sven Stumpf, Morten Angstmann und dem FSJ`ler Jakob Gieser waren wir insgesamt 47 Leute.

Als wir unsere Zimmer fertig bezogen hatten, machten wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Sportplatz, wo unser erstes Training stattfand. Danach gingen wir auf unsere Zimmer, um zu duschen und uns für das Abendessen um 18 Uhr fertig zu machen. Nach dem leckeren Essen hatten wir bis um 20 Uhr Freizeit, denn dann begann der erste lustige Spieleabend, welcher bis um viertel nach 10 ging. Anschließend machten wir uns fertig zum Schlafen, da um 22 Uhr Nachtruhe war.

Um 8 Uhr gab es jeden Morgen Frühstück, worauf immer die erste Trainingseinheit des Tages folgte. Nach dem Mittagessen und einer erholsamen Pause begann das zweite Training.

Die U14 hatte insgesamt acht Trainingseinheiten, in denen Disziplinen wie Weit- und Hochsprung, Hürden, Ballwurf, Speer, Sprint und Staffel, sowie Koordination und Stabi trainiert wurden.

Die Kinder der U12 hatten nur 6-mal Training, da für sie das Trainingslager schon am 17. April endete.

Für die U14 war der 18. April der Abreisetag. Nach der letzten Trainingseinheit und dem Mittagessen wurden wir schließlich erschöpft und mit Muskelkater abgeholt.

Zu unserer Freude durften wir noch den FSJ`ler Jakob Gieser ein paar Fragen stellen.

  1. Was hat dir am meisten Spaß gemacht?

„Es hat großen Spaß gemacht, bei dem guten Wetter das Training zu geniessen. Am besten fand ich das Staffeltraining.“

  1. Wie war dein erstes Mal als Betreuer im Trainingslager?

„Ich fand es toll, auch wenn die Kinder mich vor unterschiedlich schwere Aufaben gestellt haben.“

  1. Würdest du nochmal als Betreuer mitgehen?

„Ja, auf jeden Fall würde ich es wiederholen, auch wenn es manchmal ziemlich anstrengend war.“

Von den U14ern Pauline Junker und Maren Rohrer

Insgesamt 815 Finisher erreichten beim 13. Heini-Langlotz-Lauf das Ziel an der Schillerschule. Im Hauptlauf gab es ein hochklassiges Duell um den Tagessieg über 10 km. Triathlet und Brühl-Sieger von 2017, Tobias Zöller (Triathlon Team DSW Darmstadt / erfolgreich essen) lief die gesamte Strecke Schulter an Schulter mit dem deutschen Top-Nachwuchsläufer Steffen Ulmrich (MTG Mannheim). Am Ende setze sich der 11 Jahre ältere Triathlet Zöller im Endspurt in 31:43 min durch. Beide blieben nur 3 Sekunden über dem alten Streckenrekord aus dem Jahr 2011.

Eindeutiger aber nicht weniger umjubelt war der Sieg von Aoife Quigly (TV Schriesheim) in 37:23 min. In der erstmals ausgetragenen HIMA Team-Wertung siegten das Damen-Team des TSV 05 Roth und das Herren-Team der TSG 78 Heidelberg. Die Siege über die Brühl-Rohrhofer-Meile über 3,3 km sicherten sich nach sehr couragierten Rennen Finn Zimmermann vom TSV Oftersheim und Franziska Schildhauer von der MTG Mannheim.

Der Bambinilauf über erfreute sich sehr großer Beliebtheit, insgesamt 235 Kinder zwischen 4 und 11 Jahren erreichten nach 720 m durch den Steffi-Graf-Park das Ziel. Schnellsten waren Valerie Georg vom TV Schwetzingen und Mika Herich vom SV Rohrhof. Die größte Walking-Gruppe stellte der TV Brühl.

Neben Bürgermeister und Schirmherr Dr. Ralf Göck (SPD) mischte sich bei der 13. Auflage des Laufs auch Thomas Strobl, Innenminister von Baden-Württemberg unter die Läufer und genoss die große 10km-Runde durch die Rheinauen mit Partei-Kollegen des CDU Ortsvereins.

13. Heini-Langlotz-Lauf am 17. März 2019

Dieser verflixte Zentimeter – mit diesen Worten könnte man die Hallen-Europameisterschaft in Glasgow aus Sicht der Deutschen Leichtathleten recht treffend zusammenfassen. Denn nicht nur unserer Oftersheimer Weitspringerin Malaika Mihambo fehlte am Ende ein Zentimeter zu ersehnten Medaille, auch Kugelstoßerin Christina Schwanitz lag genau diesen Hauch hinter dem Goldrang und Max Heß verpasste auf gleiche Art  Silber im Dreisprung.

Angefangen hatte der Wettbewerb für Malaika am Samstag sehr aussichtsreich. In der Qualifikation genügte ihr ein Sprung auf 6,74m, um sich einen Platz  für das Finale am Folgetag zu sichern. Hier fand die 25-Jährige schnell in den Wettbewerb und setzte mit 6,82m im ersten Versuch direkt ein Ausrufezeichen in Richtung Konkurrenz. Doch noch im selben Durchgang konterten sowohl die spätere Siegerin Ivana Spanovic  aus Serbien (6,90m) als auch die Weißrussin Mironchyk (6,93m), sodass Malaika nun unter Zugzwang war, ihre Weite noch etwas zu steigern. Angespornt vom Wunsch nach einer Medaille gab sie in den darauffolgenden Sprüngen alles, jedoch waren dabei vier der noch ausstehenden fünf Sprünge ungültig. Da inzwischen die Ukrainerin Maryna Bekh-Romanchuk in ihrem vierten Versuch 6,84m weit gesprungen war, schaffte es Malaika nicht mehr, sich trotz einer minimalen Steigerung auf 6,83m an ihrer Konkurrentin vorbeizuschieben. Somit belegte sie am Ende den  4. Platz  hinter der neuen-alten Europameisterin Spanovic (6,99m), der Weißrussin Mironchyk (6,93m) und der Ukrainerin Bekh-Romanchuk (6,84m).

Es passte wohl an dies Tag einfach nicht so wirklich mit dem Anlauf; zu viele ungültige Versuche standen am Ende für Malaika zu buche. Doch wer die gesamte Hallensaison der Oftersheimerin mitverfolgt hat, der weiß, dass sie das Potential für Sprünge an die 7m und weiter hat. Es gilt also nun, nach vorne zu schauen und die kommenden Wochen für die Vorbereitung auf eine lange Saison zu nutzen. Denn eines ist klar: Bei den Weltmeisterschaften Ende September will Malaika um die Goldmedaille mitspringen!

Maike Braun

Die IAAF hat ein neues System der Weltranglisten eingeführt. Diese sollen ab 2020 auschlaggebend für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen sein:

Zitat leichtathletik.de:

Die ersten Weltranglisten sind auf der Webseite der IAAF veröffentlicht. Es gibt Weltranglisten für Männer und Frauen in 23 Haupt-Disziplinen und eine Gesamt-Weltrangliste, in der alle Athleten bzw. Athletinnen aufgereiht werden. Weitsprung-Europameisterin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) steht in ihrer Disziplin beispielsweise mit 1.366 Punkten auf Rang eins, vor der Kolumbianerin Caterine Ibargüen (1.345 Pkt).

Link zur IAAF (zumindest von der Einführung bis zum 02.04.2019 findet man hier Malaika an der Spitze):

IAAF World Ranking Womens Long Jump

Am kommenden Wochenende ist es soweit: Der erste Höhepunkt der noch jungen Leichtathletiksaison steht an. Vom 01. bis 03. März finden im schottischen Glasgow die Halleneuropameisterschaften statt, wobei die Deutsche Leichtathletik-Nationalmannschaft in Bezug auf Medaillenchancen gleich mehrere heiße Eisen im Feuer hat. Eine der Favoritinnen auf den Titel im Weitsprung ist die Oftersheimerin Malaika Mihambo. Schließlich führt die 25-Jährige mit 6,99m nicht nur die aktuelle europäische Bestenliste an, sondern springt in diesem Winter auch so konstant wie keine andere Athletin.

Ihre Qualifikation findet am Samstag, den 02. März, um 10 Uhr Ortszeit statt, das Finale am Tag darauf um 18 Uhr. Wer bei Malaikas Wettkampf live mitfiebern möchte, kann auf einen der vielen Live-Ticker oder Live-Streams zurückgreifen. So hat das ZDF beispielsweise jeweils für Samstag- und Sonntagabend ab 18:50 Uhr einen Live-Stream über ZDF sportextra eingerichtet. Dabei gilt es jedoch, die Zeitverschiebung zu beachten. Großbritannien ist eine Stunde hinter uns; Malaikas Wettkämpfe finden nach unserer Zeit somit um 11 Uhr und 19 Uhr statt.

Maike Braun