Pünktlich zum Saisonstart meinte es der Wettergott gut mit den Leichtathleten – bei der alljährlichen Bahneröffnung am vergangenen Samstag im schönen Walldorfer Stadion waren optimale Bedingungen geboten, um tolle Leistungen abzuliefern.

Die LG Kurpfalz hatte an diesem Tag drei Staffeln über die 3x800m Distanz am Start. In der weiblichen Jugend U14 starteten die Teams LG Kurpfalz 1 und 2 in einem großen Teilnehmerfeld von insgesamt acht Teams, wobei ihre Staffelnummern am Ende auch ihre Platzierungen im Endergebnis widerspiegelten.  So lief Anna Berner an Position eins für die erste Staffel mutig an du übergab das Holz als zweite an Tatjana Hoffmann, die mit einem starken Endspurt in Führung liegend auf die Schlussläuferin Sarah Meiser wechselte. Als schnellste LG-Läuferin des Tages konnte sie ihrer Mannschaft den Sieg sichern und somit wurden die Mädels in 8:23,92 min Kreismeister. Nur knapp dahinter auf Rang zwei kam die LG Kurpfalz 2 in der Besetzung Katharina Ecker, Smilla von Duhn und Tabea Hoffmann in einem taktisch guten Rennen in 8:29,82 min ins Ziel.

Bei den gleichaltrigen Jungen war das Teilnehmerfeld mit lediglich zwei Mannschaften deutlich kleiner, dennoch musste auch hier die gegnerische Staffel erst einmal geschlagen werden. David Waeldin brachte die Staffel vom Start weg in Führung, so dass Luca Weber und Yannick Schaub mit einem gut eingeteilten Lauf den Sieg in 8:37,83 min nach Hause laufen konnten.

Maike Braun

Wir, die U14, sind mit unseren tollen Trainerinnen Christine Braun und Lena Jaekel vom 25.-29.03. 2018 ins Trainingslager nach Mosbach gefahren

Nachdem wir unsere Zimmer in der Jugendherberge Mutschler’s Mühle bezogen hatten, sind wir zum ersten Training auf den benachbarten Sportplatz gegangen. Als dieses vorbei war, gingen wir zum Duschen auf die Zimmer, da um 18 Uhr das Abendessen folgte. Gestärkt hatten wir dann eine Pause, bevor um 20 Uhr der erste lustige Spieleabend begann, der um viertel vor 10 endete. Danach gingen wir auf unsere Zimmer, um uns bettfertig zu machen, denn um 22 Uhr war Nachtruhe.

Wie jeden Morgen haben wir um 8 Uhr gefrühstückt und sind dann zur ersten Trainingseinheit des Tages auf den Sportplatz gelaufen. Das zweite Training folgte nach dem Mittagessen und einer zweieinhalbstündigen Mittagspause. In insgesamt 8 Trainingseinheiten trainierten wir sowohl technische Disziplinen wie Speer, Hürde, Ballwurf, Hoch- und Weitsprung als auch Sprint, Stabi und Koordination.

Am 29.03. hatten wir schließlich nach dem letzten Training und dem Mittagessen noch kurz Zeit, um Erinnerungsfotos zu schießen, bevor unsere Eltern kamen und wir, schrecklich müde und mit Muskelkater, nach Hause fuhren.

Anna Berner, Smilla von Duhn, Anna Haid und Sarah Meiser

Es war schon ein bisschen aberwitzig – da wurde Malaika Mihambo bei den deutschen Hallenmeisterschaften mit 6,68 Metern Meisterin, liegt in der aktuellen Hallenweltbestenliste mit 6,72 Metern auf Platz 4 – aber eine Nominierung für die Hallenweltmeisterschaften blieb bis Dienstag zunächst aus. Der Blick in die Nominierungsrichtlinien zeigt, warum: da der Zeitraum für die Normerfüllung bereits ab 1.1.2017 begann, beinhaltet er zwei Mal die Leistungen aus der Hallen- und einmal aus der Freiluftsaison. Daher wurde die Norm mit 6,76 Metern extrem hoch gesetzt. Insgesamt dürfen bei der Hallen-WM nur 16 Springerinnen im Weitsprung starten (zwei pro Nation), da es nur ein Finale und keine Qualifikation wie sonst gibt. Weil diese ambitionierte Norm bis zum Stichtag zu wenig Springerinnen erfüllt hatten, wurden die restlichen Plätze erst später nach einem Rankingverfahren vergeben. Dabei wurden nun weitere Athletinnen ohne Norm nach dem Stand der aktuellen Weltrangliste eingeladen, bis alle 16 Plätze vergeben waren.

So dauerte es einen Tag länger, bis die Olympiavierte zusammen mit ihrem Heimtrainer die Nachricht der Nominierung bekam. Das freute auch den Trainer: „Der Start bei der Hallen-WM war das erklärte Ziel. Das Jahr 2017 war für Malaika nicht einfach. Sie war zuhause von einer Treppenstufe abgerutscht und hat sich dabei einen kleinen Knochen im Fuß schwer lädiert. Daher fiel praktisch die komplette letzte Winter- und Sommersaison aus. Es wäre hart gewesen, deswegen nun auch 2018 nicht in Birmingham starten zu können. Früh wieder internationale Wettkampferfahrung sammeln zu können, ist gerade nach so einer langen Pause sehr wichtig, insbesondere für die im Sommer in Berlin stattfindenden Europameisterschaften.“

Start in Birmingham ist für Malaika am Sonntag, den 4. März, um 15:27 Uhr in Birmingham, also 16:27 Uhr „Oftersheimzeit“.

https://www.leichtathletik.de/news/news/detail/klosterhalfen-und-pinto-fuehren-deutsches-hallen-wm-team-an/

https://www.leichtathletik.de/news/news/detail/flash-news-des-tages-d90e7b6dde/

 

Wenn die besten Leichtathleten aus der ganzen Welt zusammenkommen, verspricht dies spannende Wettkämpfe und beeindruckende Leistungen. So auch bei der diesjährigen Hallenweltmeisterschaft in Birmingham vom 01.-04. März.

Mit dabei unter diesen Top-Sportlern war auch die Weitspringerin Malaika Mihambo. Mit einer persönlichen Hallenbestweite von 6,72m und dem Deutschen Hallenmeistertitel im Gepäck ging die Oftersheimerin motiviert und fokussiert an den Start. In ihren ersten Versuchen konnte Malaika leider noch nicht ihr gesamtes Potential ausschöpfen. Doch im dritten Durchgang sicherte sie sich mit 6,55m einen Platz unter den besten acht und somit noch mindestens zwei weitere Versuche. Im 4. passte der Anlauf leider nicht optimal, sodass sie am Brett übertrat. Nun sammelte Malaika nochmals all ihre Power und steigerte sich auf tolle 6,64m. Leider reichte diese Weite nicht für einen Platz unter den besten vier Springerinnen, was ihr einen finalen letzten Versuch eingebracht hätte. Somit ging der Sieg an diesem Tag an die Serbin Ivana Spanovic mit 6,96m vor der Amerikanerin Brittney Reese und der Deutschen Sosthene Moguenara. Dennoch darf sich die 24-Jährige bei ihren ersten internationalen Hallenmeisterschaften über Platz 5 freuen und diesen Erfolg als Ansporn und Motivation für die Sommersaison und das große Ziel Heim-EM in Berlin ansehen.

Der TSV Oftersheim gratuliert seiner Athletin herzlichst zu ihrer hervorragenden Leistung!

Maike Braun

Es sollte ein goldener Sonntag für die Weitspringerin Malaika Mihambo werden, an welchem sich ihr Traum vom ersten Hallenmeistertitel seit ihrer Zeit in der Jugend verwirklichte. Nach mehreren Wettkämpfen bei Meetings in ganz Deutschland und einer Erkältung war die Mission Titelgewinn im Vorhinein alles andere als erfolgreich vorherzusagen. Doch gleich in ihrem ersten Versuch (6,52m) setzte Malaika sich an die Spitze der stark besetzten Weitsprungkonkurrenz und zeigte somit: Heute ist ein guter Sprungtag! Dies bewies sie auch in den Folgesprüngen, die trotz geringer gemessener Weiten dennoch deutlich weiter hätten gehen können, wenn sie das Brett richtig getroffen hätte. So kam es, dass sich ihre Konkurrentinnen an der von Malaika im 1. Versuch aufgestellten Weite bis zum Schluss die Zähne ausbissen und nicht an der Oftersheimerin vorbeiziehen konnten. Daher gebührte ihr der letzte Sprung des Tages und diesen wusste die 24-Jährige auch zu nutzen. Trotz eines Absprungs, bei welchem sie fast das gesamte Brett verschenkte, segelte sie auf starke 6,68m und bewies eindrucksvoll ihre momentane Form. Somit gewann Malaika mit einem deutlichen Abstand von 20cm vor den anderen Springerinnen die Goldmedaille und darf mit dieser tollen Leistung auf einen Startplatz bei der Anfang März stattfindenden Hallen-WM hoffen.

Maike Braun